Psychotherapeutische Praxis für Verhaltenstherapie
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Praxis für Psychotherapie
Praxis für Psychotherapie

Depression

Symptome der depressiven Episode

Es kommt zu gedrückter Stimmung,  Interessenverlust, reduzierter Freude, vermindertem Antrieb, der Schlaf ist häufig gestört, Appetit- und Gewichtsverlust, vermehrter Unruhe, Verlangsamung im Denken, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen, erhöhter Müdigkeit, Energieverlust, Schuld- und Wertlosigkeitsgefühlen, pessimistischer Zukunftsperspektive bis hin zu einem Todeswunsch und Suizidgedanken. Es gibt verschiedene Schweregrade.

 

Beim sog. somatischem Syndrom der Depression stehen körperliche Symptome im Vordergrund wie Libidoverlust, Appetitverlust, Gewichtsverlust, Morgentief, frühmorgendliches Erwachen.

 

Auch können wiederum körperliche Ursachen  zu oben genannten Symptomen führen und sollten daher unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

 

 

Behandlung

Ein mögliche Behandlung könnte folgendermaßen aussehen:

 

Bewältigung der Depression

Was hält die Depression aufrecht: der Zusammenhang von Gedanken, Verhalten, Gefühlen wird erarbeitet. Was sind meine übergeordneten Annahmen (z. B. "wenn ich nicht alles perfekt mache, bin ich ein Versager"), welche Einstellungen halten oder verstärken die Beschwerden? Inwiefern spielt hier meine Biographie, Lebensgeschiche eine Rolle?

Schrittweiser Aufbau von positiven Aktivitäten und sozialer Kontakte anhand erreichbarer Teilziele.

Was kann ich verändern, was möchte ich lernen  anzunehmen, zu akzeptieren?

Was sind meine Stärken und Schwächen?

Gefühle benennen üben im Gegensatz zu einer diffusen depressiven Stimmung, emotional intelligent handeln lernen aufgrund primärer Gefühle: Befindlichkeitstagebuch führen, Emotionsanalysen, Situationsanalysen u.a.

Soziales Kompetenztraining.

Genusstraining.

Notfallstrategien.

Umgang mit schlechten Tagen.

 

 

Verschiedene Formen der Depression und Manie

Ein nicht vollständiger, kleiner Überblick

Leichte, mittelgradige, schwere depressive Episode, mit oder ohne somatischem Syndrom als einzelne Episode oder rezidivierend (wiederkehrend).

 

Zyklothymia: eine lang andauernde Instabilität der Stimmung mit Perioden leicht gehobener und depressiver Stimmung.

 

Dysthymia: eine  andauernde, depressive Verstimmung, die nie oder nur ausnahmsweise die Kritierien für eine depressive Episode erfüllt.

 

Manie: u. a. deutliche, situationsinadäquate, gehobene Stimmung und Steigerung der körperlichen und psychischen Aktivität. Gesteigerte Geselligkeit, Rededrang und Libido, vermindertes Schlafbedürfnis, maßloser Optimismus, Größenideen.  Es können psychotische Symptome hinzukommen.

 

Hypomanie: eine leichtere Ausprägung der Manie.

 

Bipolare affektive Störung: Manie oder Hypomanie wechseln sich ab mit Depression.

 

Die deutsche Gesellschaft für bipolare Störungen bietet einen Überblick unter

www.dgbs.de

 

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